Ein gutes Ende ist, wenn du selber denkst: »Ja. Das ist es!«
Was sollte oder könnte dies jedoch beinhalten?

Ein Ende soll einen Abschluss bilden

Um sicherzugehen, dass dein Ende ein gutes Ende ist, gibt es ein paar Punkte, die du beachten kannst.

  • Haben die Charaktere ihre Ziele erreicht?
  • Sind alle mysteriösen Fragen beantwortet?
  • Sind alle losen Geschichtsstränge miteinander verknüpft?
  • Gibt es ein überraschendes Ende oder läuft alles auf einen bestimmten Punkt zu?

Manche Autoren können sogar erst anfangen zu schreiben, wenn sie das Ende schon kennen, bzw. den letzten Satz geschrieben haben.

Ziele und Fragen

Wenn es um ein finales Ende geht, muss auf jeden Fall klar sein, ob die Figuren, die einem während des Schreibens bzw. Lesens ans Herz gewachsen sind, ihre Ziele erreicht und ob ihre Wünsche sich erfüllt haben. Auch ist es wichtig, ob die Motivation, die deine Figuren zu ihren Handlungen trieb, auch am Ende noch klar und nachvollziehbar ist.

Handlung und Stränge

Ist die Handlung schlüssig beendet? Gibt es lose Enden, die nicht wieder in den Handlungsstrang eingebunden wurden? Gibt es offene Fragen?

Das Ende an sich

Um ein überraschendes Ende zu finden, ist es hilfreich, zurück zur ersten Szene zu gehen.

  • Was wird in der ersten Szene alles erwähnt?
  • Kann man diese Dinge vielleicht noch nutzen, um sie in das Ende einzuflechten?

Wenn du diese Fragen beantwortet hast, kann es sich um ein gutes Ende handeln. Aber wirklich wichtig ist, dass DU selbst als Autor von deinem Ende denkst, dass es gut ist. Dein eigenes Gefühl ist oft ein guter Kompass, um Unstimmigkeiten aufzuspüren und in Ordnung zu bringen.

Du hast alle genannten Fragen beantwortet und trotzdem das Gefühl: »Nein, das ist es nicht«?
Dann hilft es dir vielleicht, wenn du dein Manuskript ein paar Tage ruhen lässt und es dir dann noch einmal komplett durchliest. Lösche Fehler und Ungereimtheiten aus und betrachte dein Buch in einem der Durchgänge nicht als Autor, sondern als Leser.
Diese Vorgehensweise ermöglicht dir noch einmal einen ganz neuen Blick auf dein Manuskript und vielleicht sticht dir als Leser das Problem sofort ins Auge.

Dieser Artikel stammt aus der Feder unserer lieben Aurelia L. Night. Danke Aurelia! ?

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