Willkommen zurück beim inzwischen 5 Teil der Serie „Planning & Plotting“ von und mit unserer Gastbloggerin Laura Labas.
Viel Spaß! 🙂 

 

Etwas später als erwartet, die fünfte Episode der Reihe „PLANNING & PLOTTING“.

Wenn ihr bei diesem Schritt angekommen seid, habt ihr quasi einen Drittel hinter euch. Jetzt kommt der Teil, der mir persönlich neben dem Schreiben am meisten Spaß macht, aber auch sehr viel Disziplin erfordert: Das detaillierte Planen der einzelnen Kapitel.

Für mich ist dieser Schritt unglaublich wichtig, einfach weil er mir das effektive Schreiben ermöglicht. Viele können es nicht glauben, wenn ich ihnen sage, dass ich dieses Jahr schon zwei Bücher geschrieben habe, dabei ist das wirklich nur eine Sache von detaillierter Planung. Dadurch erspart man sich beim Schreiben das manchmal endlose Warten auf die Muse.

Chronologisch – Ja oder Nein?

Ein definitives Ja meinerseits, andererseits geht hier die grobe PLOTPLANUNG von Episode 4 voran. Da wurde bereits die Chronologie erstellt, die es mir jetzt erleichtert, alles stringent von Anfang bis Ende zu planen. Ich füge keine festen Kapiteltrennungen ein, aber sogenannte Vorschläge für mein Zukunfts-Ich, wo eine Trennung am besten wäre. Oft ist es leichter, einfach die Planung runter zuschreiben, obwohl man mit angemerkten Trennungen besser abschätzen kann, wie weit man im Buch selbst ist/sein wird.

planning and plotting 5

Wie detailliert ist detailliert?

Am Ende sind meine Kapitel ausgeschrieben zwischen 2600-3700 Wörter lang. Die Planung dazu beträgt dann ca. 300-600 Wörter. Hier schreibe ich auch schon mal ganze Dialoge aus (oft in Englisch, was eine meiner Macken ist xD). Hier kann man auch schon spezielle Dinge einfügen, damit man sie beim Schreiben selbst nicht nochmal nachgucken muss, das lenkt nämlich nur ab.

Ist die Kapitelplanung beendet, überprüfe ich noch einmal, ob alles schlüssig ist und ich nicht etwas völlig aus den Augen verloren habe, wie einst bei einer lieben Autorenkollegin, die das Amulett, das am Ende so wichtig ist, während des Schreibens „verloren“ hat. So etwas sollte dadurch definitiv vermieden werden. xD Auch wenn es eine lustige Anekdote ist.

Und wieder – nichts ist in Stein gemeißelt. Wenn sich beim Schreiben noch was ergibt, dann darf und kann man es einfügen. Durch die Planung behält man aber weiterhin das große Ganze und die Konsequenzen der Änderung im Auge.

So viel zu diesem Schritt. Die 6. und damit letzte Episode befasst sich einmal grob mit dem Schreiben an sich und wie das mit den Notizen, die wir nun gesammelt haben, genau funktioniert.

Meine Fragen an euch:

  1. Gibt es noch Fragen zu diesem Thema?
  2. Plant ihr auch derart detailliert?
  3. Wie hat euch die Serie bisher gefallen?

Über die Gastautorin

Laura LabasLaura Labas hat 1991 in der Kaiserstadt Aachen an einem Karfreitag das Licht der Welt erblickt. Schon früh verlor sie sich im geschriebenen Wort und entwickelte eigene, fantastische Geschichten, die sie mit ihren Freunden teilte. Es dauerte aber noch ein paar Jahre, ehe sie mit vierzehn ihren ersten Roman beendete. Spätestens da wusste sie genau, was sie für den Rest ihres Lebens machen wollte: neue Welten kreieren.
Heute schreibt sie immer noch mit der größten Begeisterung und Liebe neben ihrem Masterstudium und vergräbt sich in Fantasy, Drama und Romance. 2014 veröffentlicht sie eigenhändig ihren ersten Roman »Pharos – Die Unwandelbaren«.

Das neueste Buch

12744342_1043771525682289_9054356703361628953_nEin Käfig aus Rache und Blut

»Mein Körper sehnte sich nach Tod und Verwüstung. Ich ließ ihn gewähren.«

Nach dem grausamen Mord an ihrer Familie wird Alison Talbot von ihrer Tante zur Jägerin ausgebildet. Von nun an streift sie durch die Rayons und tötet Dämonen, die die Erde erobert und zerstört haben. Allein der Wunsch nach Vergeltung treibt sie an.
Eines nachts wird sie von Dämonen entführt und zu Dorian Ascia gebracht, König einer der 21 Dämonenstädte, der ihr ein einzigartiges Training anbietet. Obwohl Alison ihm misstraut, nimmt sie das Angebot an. Fortan wird sie von dem Dämon Gareth trainiert, der sie nicht nur in den Wahnsinn treibt, sondern sie auch an ihrem Weltbild zweifeln lässt. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto schwerer fällt es ihr, sich zwischen Rache und längst verloren geglaubten Gefühlen zu entscheiden.

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