Zur Podcastepisode: “Zutaten für einen Bestseller

“Ich versteh nicht, warum du nicht einfach einen Bestseller schreibst. Sowas wie Harry Potter.”

Wer Autor ist, hat diesen oder einen ähnlichen Satz bestimmt schon mal gehört. Schreib doch mal eben einen Bestseller. Wenn du als Autor vom Schreiben leben willst, musst du ja schließlich auch Geld verdienen. Soweit, so logisch. Wie aber schreibst du so einen Bestseller und gibt es dafür ein Rezept, das du einfach abschreiben kannst? In der heutigen Episode bespreche ich anhand des Beispiels “Shades of Grey”, welche eine Sache du auf jeden Fall beachten solltest, um dein Buch auf die breite Masse auszurichten.

Was ist ein Bestseller eigentlich?

Genau genommen ist das Wort gar nicht wirklich geschützt. “Basterds – Rockstar sucht Nanny“* ist ein Bestseller. Davor war “Savage – Ruf der Instinkte“* ein Bestseller. Beide Bücher sind aber nicht auf Platz 1 der Amazon Charts. Lüge ich also?

Nein. Es sind die Bücher, die bei mir am besten verkaufen, meine ‘best seller’. Wenn ich möchte, kann ich von jedem Buch behaupten, dass es ein Bestseller sei. Die öffentliche Meinung bezieht natürlich schon gestürmte Charts mit ein, aber offiziell ist der Begriff wie gesagt nicht geschützt.

Bei dem Buch, das ich für meine heutige Episode ausgewählt habe, handelt es sich allerdings um einen Bestseller – nach so ziemlich allen mir bekannten Definitionen.

Warum Shades of Grey?

Dieses Buch hat mich interessiert, weil ich es persönlich so absolut schlecht fand. Da ich ein Mensch bin, der eigentlich recht einfach zu begeistern ist, bedeutet es in meinen Augen schon was, wenn ich ein Buch nicht mag. Was ich dann überhaupt nicht verstanden habe: Warum mögen es so viele? Was ist es, dass die Menschen so daran begeistert, dass nicht nur die Bücher in die Charts schießen, sondern die Leute auch jetzt, Jahre später, zu den Verfilmungen in die Kinos rennen?

Ein derartiger Erfolg eines – in meinen Augen – schlecht gemachten Buches hat mich wirklich überrascht und natürlich neugierig gemacht. Also begann ich, über die Geschichte nachzudenken, sie zu hinterfragen und mich mit den Aussagen und der Zusammensetzung des Buches zu beschäftigen. Die leichte Antwort wäre natürlich “Sex sells”, aber es gibt so viele Erotikromane, die bei weitem nicht so sehr einschlagen, wie dieser. Es musste also noch etwas anderes sein.

Über die Antwort und wie ich sie für mich genutzt habe, spreche ich in der heutigen Episode des AuthorWing Podcast. Hör gleich mal rein!

Was denkst du darüber?

Machen meine Beobachtungen für dich Sinn? Oder findest du, dass ich völlig falsch liege und sich die Bücher aus einem anderen Grund gut verkaufen? Schreib es mir in die Kommentare!

 

Du magst den Podcast? Pinne ihn auf Pinterest!

Bestseller schreiben

 

*Bei mit einem Stern markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ein Cookie gesetzt wird, der speichert, dass du über meinen Affiliate-Link auf die Produktseite gekommen bist. Das wird für 24 Stunden gespeichert. Wenn du mein Buch kaufst oder innerhalb von 24 Stunden was anderes auf Amazon, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich kostet es keinen Cent mehr, unterstützt mich aber.